Lazarett Götzendorf – Prinz Eugen Kaserne

1938 – ca. 1963

Quellen: Chronik Götzendorf Pischelsdorf; J FABIAN, A.GEHART;

Fotos zur Verfügung gestellt von Kameraden und Angehörigen der 9.PrGrenBrig

 

1.10.1938 Verhandlungen über Ankauf der benötigten Landfläche (200ha) Das Lager II wurde an der Straße Mannersdorf – Götzendorf ausschließlich auf Sommereiner Gemeindegebiet gebaut und als LAGER GÖTZENDORF bezeichnet.
 
 
 
 
 
 
 

Die Entstehung der Panzertruppe des OeBH in den Jahren 1950 bis 1957.

Auszug aus dem Werk von Vzlt Othmar Rittenschober. Im 1968 in EBELSBERG aufgestellten Panzergrenadierbataillon 15 war Othmar Rittenschoeber als Stabswachtmeister und ab 1974 als Vizeleutnant in der ersten Kompanie dieses Verbandes Panzergrenadier-Zugskommandant. Diese Funktioen bekleidete er auch nachdem das Bataillon zum Infanterieverband (Ausbildungsregiment 4) umgewandelt woerden war. Von September 1975 bis Mai 1976 war „Warrant oefficer Class 1“ Othmar Rittenschober im Dienste der UN in Zypern (Zyyi, Pyla und Larnaca) Nach seiner Rueckkehr wurde Vizeleutnant Rittenschober im Regimentsstab des zum Landwehrstammregiment 42 umbenannten Verbandes als Ausbildungs- und Kanzleiunteroffizier (S-3-UO) verwendet.

Am 26.11.1956 rückte u.a.Vzlt. i.R. Schuster nach Bereitstellung im Raume Wr. Neustadt anlässlich der Ungarnkrise, mit eine M24 PzKp in die Kaserne ein und nahmen Quartier im Objekt 32.

Die Panzertruppenschule ( 1955-1960) wurde gegründet.

1. DIE PANZERTRUPPENSCHULE (1955 -1960)

Ab 1951 bildete die B-Gendarmerie die Keimzelle des neuen Bundesheeres. Im Rahmen der "Gendarmerie-Grundschulen", fünf motorisierten Bataillonen, entstanden die als "Fahreinheiten" bezeichneten Panzerwagenkompanien Oberösterreich, Tirol und Kärnten, letztere später Fahreinheit Steiermark. Die Angehörigen dieser Fahreinheit bildeten bei der Aufstellung des Bundesheeres einen wesentlichen Anteil an Kaderpersonal. Ohne sie hätte es nicht so bald eine Panzerwaffe gegeben. Sie waren mit dem amerikanischen Spähwagen M 8 ausgerüstet und gliederten sich im allgemeinen in Kommandogruppe (2 M 8), 3 Züge (je 4 M 8) und eine Troßgruppe.

DIE 9. PANZERBRIGADE (1960 - 1962)

Mit der Verlegung in den Raum südostwärts WIEN und der Aufstellung von 4 "Schulabteilungen", die als Bataillone gegliedert waren, wurde deutlich, daß es sich bei der "Panzertruppenschule" um mehr als bloß eine Waffenschule handelte. Zielbewußt wurde die Entwicklung zum gepanzerten Verband, zur Panzerbrigade, vorwärts getrieben. Schon längere Zeit war das Schulkommando derart gegliedert, daß es der Aufgabenstellung eines Brigadestabes gewachsen sein konnte.